Thursday, March 24, 2011

Blog #4: Männer und Frauen

Während Sabeth im Krankenhaus ist, wohnt Faber bei Hanna in Athen. Sie führen lange Gespräche mit einander. Faber hat immer wieder über „die Frauen“ im Allgemeinen geredet. Wir haben viel über seine vorherigen Liebesbeziehungen erfahren. Hanna hat ganz andere Ansichten über das Verhältnis von Männern und Frauen (vgl. zum Beispiel S. 211-213). Passt Hannas Leben in Fabers Frauenbild? Inwiefern stellt Hanna sein Frauenbild in Frage – und inwiefern stellt sie damit auch sein Selbstbild in Frage?

Wednesday, March 23, 2011

Sabeths Tagebuch

Als wir uns trafen, habe ich keine Ahnung, dass wir einander sehr gut kennen würden. Jetzt kann ich sehen, dass dieses Treffen von Walter Fügung war.
Ich traf ihn auf dem Schiff. Ihn hatte ich gesehen, aber ich lernte ihn ein bisschen kennen, als wir Pingpong spielten. Er plauderte mit mir und sprach über technische Dinge wie Technologie und Kybernetik. Es war ein bisschen interessant und ich könnte ihn verstehen. Er war ein süßer alter Mann.
Ich sah ihn ab und zu. Er war nicht sehr komfortabel mit anderen Leuten aber ich mochte ihn noch. Einmal, als ich krank war, kam er nach meinem Zimmer. Hardy und Walter versuchten um mich zu kümmern. Ungeschickt war dieses Erlebnis, weil Hardy ihn weggehen wollte, aber Walter könnte keinen Hinweis befolgen. Später kam Walter mit Medizin nach meinem Zimmer zurück, aber ich ließ ihn nicht darin, weil ich mit Hardy war. Warum war ich mit Hardy? Es war dumm. Er wollte mich nur nach einem Tag heiraten. Andererseits Walter auch....
Auf den letzten Tag tanzten wir, Walter und ich. Er schient entfernt und als ich mit anderen Männern tanzte, ging er weg. Ich fand ihn auf dem Deck. Er fragte mich ihm zu heiraten. Ich hatte Heiraten mit ihm herumgewitzelt, aber er war ernst. Als er mich küsste, fühlte es nicht richtig. Es war sicher ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde.
Im Paris lief ich ihn wieder in die Arme. Wir gingen zu Lourve und zum Oper. Es war toll. Im Avignon war ich von ihm angezogen worden. Wir schlafen zusammen. Ich weiß nicht, ob ich mich in ihn verliebte. Glücklicherweise, als ich nach Rom reiste, kam er mit.
In der Via Appia sah alles klarer. Er war zynisch und ich versuchte ihn glücklicher zu machen.
Wir lagen auf der Erde und redeten. So oft dachte über gebildete Fragenkomplexe. Ich erzählte ihn von Hardy und meinen anderen Liebhaber. Ich hoffte, dass er nicht wenig über mich dachte, weil ich eine tolle Zeit mit ihm hatte, und ich wollte es nicht abschießen.

Sabeths Liebe: Ihrer Vater oder ihrer Freund?

Als ich von dem USA nach Frankreich reiste, traf ich einen Mann – Walter Faber. Ich bemerkte ihn – er scheinte, mich oft anzuschauen. Er schaute mich an, wenn ich Pingpong spielte, wenn ich Abendessen isst, und Abends, wenn ich am Deck bummelte. Ich dachte mich, „So ein gruseliger Mann!“ Und dann, eines Tages speilten wir Pingpong zuzammen. Als ich ihn kennen lernte, fand ich, dass es freute mich, mit ihm zu sprechen und ihn zu hänseln. Ich mochte ihn, vielleicht weil er scheint, wie mein Vater zu sein, und ich entbehrte die Liebe eines Vaters. Er überraschte mich, als er mich am letzten Abend am Schiff fragte, ob ich ihn heiraten wurde. Ich glaubte, dass er mir noch scheinte, ein Vater oder Onkel und Lehrer zu sein. Aber nach seinem Heiratsantrag war ich nicht sicher. Ich war verwirrt, so am nächsten Tag, sprach ich mit ihm nicht.

Aber er wuβte nicht, dass ich miene Beziehung mit meinem Freund aufkündigen werde. Plötzlich war ich allein und mittellos, und ich brauchte jemand, der mich sorgen würde. Ich dachte an Herrn Faber. Er verstand, dass ich keine Stewardeβ sein will, als ich am Schiff krank war, kümmerte er um mich, und er hatte Geld. Wir troffen uns und er kaufte mir dem Kaffee. Nach diesem Abend duzte ich ihn und reiste ich mit ihm. Ich glaubte, dass er in mich verliebt war. Ich wuβte, dass Künst ihm nicht gefiel, aber er besuchte die Museen noch mit mir. Obwohl wir ein Liebespaar waren, scheinte er mir noch mehr wie ein Vater. Er schimpfte mir manchmal aus, und er war so alt wie meine Mutter. Aber, ich lieβ ihn mich unarmen. Ich nahm an, dass ich ihn auch liebe.

Liebes Tagebuch,..

Dieses Treffen erinnert mich an erstklassiger Russisch oder Französisch Literatur... Alles begann in einer komischen Art und Weise. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in jemanden wie ihn verlieben könnte. Er war so verschlossen, missmutig, sogar unnahbar. Und die furchtsame Art, wie er mich beim Abendessen am ersten Abend anstarrte! Dann spielten wir Ping-Pong und redeten. Wir redeten viel. Ich kann ihn nicht einer dumpfen Person nennen, er weiß viel über Technik und Maschinenbau, aber er ist so unwissend in allen anderen Dingen. Und er spielte die Rolle eine emotionslose, zynische Person, die er nicht ist. Und das seltsamste Monolog über den Beziehungen zwischen Männer und Frauen... Wollte er mich beeindrucken? Mich zu erschrecken? Hat er noch mit mir gesprochen ... oder vielmehr mit sich selbst? Ich sollte zugeben, dass er mich faszinierte. Und ich bemerkte sofort, dass ich ihm gefiel. Er versucht er zu behaupten, dass er niemand in der ganzen Welt gemocht hatte, mochte er mich! Eine Frau weiß das immer. Die letzte Nacht auf dem Schiff ... Mondlicht, die Sterne, menschenleeres Deck, unser ersten Kuss ... sehr romantisch. Und er war so schüchtern und so verängstigt, mich zu erschrecken. Ich war amüsiert. Aber ich dachte, dass alles an Bord des Schiffes blieb, dass alle nur eine leichte, schöne Erinnerung wurde ... wie war jenen herrlichen Mond, dass wir sahen.

Aber dann trafen wir uns in Paris. Ich kann nicht sicher sein, aber ich vermute, dass er eigentlich einem Treffen mit mir suchte. Andernfalls warum würde er in den Louvre gehen? Er sagte immer wieder, dass er Kunst noch nicht verstand oder schätzt. In Paris gingen wir in die Oper, aßen in einem schönen Restaurant und er sah glücklich und entspannt aus. Und ich ... ich fühlte mich so schön mit ihm. Es war so rührend, als er sich Sorgen um mich machte. Er wollte mich nicht nach Italien allein gehen lassen. Ich konnte nicht glauben, dass er später tatsächlich einen Urlaub machte und entschied sich mich nach Italien zu fahren. Und wir hatten es toll!!! Wir gingen in Museen, aßen bei großartige Restaurants, haben geredet, geredet und geredet ... und dann gab es einen anderen Mond ... und eine perfekte, unvergessliche Nacht! Bin ich verliebt? Genau.

Monday, March 14, 2011

Sabeths Geschichte



Wir haben die Liebesgeschichte von Faber und Sabeth aus Fabers Perspektive gelesen. Aber wie erlebte Sabeth ihre Beziehung zu Faber? 
Schreiben Sie die Liebesgeschichte aus Sabeths Perspektive, von der ersten Begegnung auf dem Schiff bis zu dem Moment, an dem Sabeth herausfindet, dass Faber  Hanna kennt (S. 91-171). 
Benutzen Sie das "simple past" (Imperfekt). Beziehen Sie sich beim Schreiben auf konkrete Situationen im Text: je mehr Details aus dem Roman Sie in ihrer Geschichte verarbeiten, um so lebendiger wird Ihr Text werden!

Vor dem Schreiben
Machen Sie sich ein paar Notizen zu jedem Abschnitt der Geschichte (Schiff, Heiratsantrag, Abschied und Wiedersehen in Paris, gemeinsame Reise nach Italien, Besuch im Museum, Avignon, Gespräch an der Via Appia.) 
Wie nimmt Faber Sabeth wahr? Was denkt Sabeth über Faber? Wie fühlt sie sich? 
Sabeths Verhalten gegenüber Faber verändert sich im Laufe ihrer Beziehung: auf dem Schiff benimmt sie sich anders als in Paris oder Italien. Warum beschließt Sabeth, mit Faber nach Italien zu reisen? Wann und warum verliebt sich Sabeth wohl in Faber? Was mag sie an ihm, was mag sie nicht? Was findet sie komisch? Spürt sie, dass etwas an seinem Verhalten merkwürdig ist?